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Im Auftrag des Herrn unterwegs...

 

(c) Norbert Scharf

 

Wir hatten mit vielem gerechnet, aber nicht mit Pirmasens. Nach dem Abitur in Zweibrücken, Studium in Wuppertal, Heidelberg und Edinburgh (Schottland) und dem Vikariat in Neustadt-Mußbach war Pirmasens die erste Station im Pfarrdienst.

Ich gebe es gerne zu: auch ich war nicht ganz frei von Vorurteilen über die Stadt am Horeb. Aber nun leben wir als Familie schon seit 2002 in dieser Stadt und vor allem ihre Menschen sind uns ans Herz gewachsen.

Und wir versuchen auch weiter offen zu sein für Gottes Wege mit uns und der Gemeinde, ein offenes Ohr und offenes Herz zu haben für Freuden, aber auch Sorgen und Nöte der Menschen, die uns begegnen.

Dies möchten wir gemeinsam mit Ihnen hier in unserer Johanneskirchengemeinde leben, in dem wir aufeinander zugehen, ein offenes Haus haben und Zeit miteinander verbringen. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen.

Der Seelsorgebereich meiner Pfarrstelle (Mitte 1) erstreckt sich weitgehend über den Horeb, aber auch die Straßen nördlich und südlich der Rodalber Straße. Darüber hinaus obliegt mir die Betreuung des ASB-Pflegezentrums in der Steinstraße

 

Sie erreichen mich:

Pfarrer Bernd Rapp

Luisenstrasse 3 (das Pfarrhaus steht direkt hinter der Kirche)

66953 Pirmasens

Tel.:06331/73280

Fax:06331/721680

email:bernd.rapp@johanneskirche.info

 

Ein wichtiger Text für mich stammt von Dietrich Bonhoeffer:

Ich glaube…

Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.

 

Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage so viel Widerstandkraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen.

 

In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein.

 

Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.

 

Ich glaube, dass Gott kein zeitloses Schicksal ist, sondern dass er auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

 

 

Aus: „Widerstand und Ergebung“, Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft, DBW Bd. 8, Gütersloh 1998

 

 

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